Blanc de noir – Weißherbst – Rosé

Sie sind lachsrosa, hellrosa oder auch dunkelrosa, vielfach fruchtig und in Deutschland immer beliebter: die Roséweine. Meistens werden sie als Terrassen- oder Partyweine getrunken, dabei hat ein guter Rosé mehr verdient.

Wir haben drei feine ‚Roséweine‘ auf der Karte, die sich durchaus als exzellente Essensbegleiter eignen:

Schwarzriesling Blanc de noir trocken: Die dunklen Schwarzrieslingtrauben lassen wir nur kurz auf der Maische stehen und erzielen so einen sehr zarten Roséton. Er begeistert mit wunderbar ausbalancierter Fruchtigkeit im Zusammenspiel mit einem feinen, mineralischen Körper.

Schwarzriesling Weißherbst feinherb: Mit seinem eleganten Duft nach roten Beeren ist er einerseits ein echter Sommerwein. Andererseits eignet er sich mit seiner fein ausbalancierten milden Fruchtsüße und herrlichen Frische auch als Begleiter zur leichten Sommerküche.

Ein echter Party-Hit dagegen ist unser Boogie Woogie: Halbtrocken, leicht und fruchtig, erfrischend als Schorle, unkompliziert und immer in Feierlaune. Praktisch mit Drehverschluss in der Literflasche.

Unsere Rebsorten – aus Rot wird Rosa

Es sind rote Rebsorten, die wir nur kurz auf der Maische lassen, damit sie den dunklen Farbton der Schalen nur ein wenig annehmen.  Nicht jeder roséfarbene Wein wird auch als Rosé bezeichnet. Man findet ebenso häufig den Begriff Weißherbst, der von der Verarbeitung der roten Trauben wie beim Weißwein herrührt. Beim Weißherbst findet man immer eine Rebsortenangabe auf dem Etikett. Ein Weißherbst ist immer reinsortig. Der Rosé besteht aus mindestens zwei verschiedenen Rebsorten.
Beiden gemeinsam ist, dass sie aus Rotweintrauben hergestellt jedoch wie Weißweintrauben verarbeitet werden. Durch ihre Leichtigkeit und Frische sind die deutschen Rosés nicht nur hervorragend als Sommerweine geeignet, sie sind zu jeder Saison die unkomplizierten Begleiter bei geselligen Anlässen. Unser Rosé ist ein Cuvée der Rebsorten Dornfelder und Merlot, der mit viel Frucht viel Freude macht.

Weißer aus schwarzen“ – so lautet die wörtliche Übersetzung von „Blanc de Noir“ und steht für einen weißen Wein der aus dunkelblauen bis schwarzen Trauben hergestellt wurde. Wie der Name vermuten lässt, hat diese Form der Weinbereitung ihren Ursprung in Frankreich, wo seit jeher die roten Trauben des Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Schwarzriesling) zu weißen Weinen als Grundlage für den Champagner verarbeitet werden.

Möglich ist dies, weil rote Beeren in der Regel helles Fruchtfleisch besitzen. Der rote Farbstoff, die sogenannten Anthocyane, sind vor allem in den Beerenhäuten vorhanden. Soll der Saft aus roten Trauben weiß bleiben, dürfen also keine Farbstoffe aus den Schalen in den Most übergehen. Dafür ist es wichtig, dass die möglichst gesunden roten Trauben nur sanft ausgepresst werden. Der so gewonnene helle Most wird anschließend zu einem weißen Wein vergoren. Ein typischer Blanc de Noir hat eine helle Farbe und kann bisweilen gelb-goldene Reflexe aufweisen.

Belässt der Kellermeister die gequetschten roten Beeren etwas länger in dem ausgepressten Saft – die Fachleute sprechen dann von einer längeren „Maischestandzeit“ – geht etwas mehr Farbe aus den Schalen in den Most über und es entsteht ein Weißherbst oder Rosé.

Mit unserem Schwarzriesling Blanc de noir haben wir etwas Besonderes ausprobiert. Der Erfolg hat uns recht gegeben. Zum einen bei den Weintestern, die den Blanc de noir in guten Jahrgängen auszeichnen, zum anderen bei unseren Kunden, die diesen Wein so sehr lieben, dass er oft schon frühzeitig ausverkauft ist.

Wie immer gilt: Ihr Geschmack entscheidet, welcher Rosé Ihnen am besten schmeckt.